Datenschutzvereinbarung / Datenschutzerklärung
für Kursbuchungen
1. Verantwortlicher
Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Kursbuchung und -durchführung ist der jeweilige Kursanbieter (Vendor).
Die Kontaktdaten des verantwortlichen Kursanbieters sind der jeweiligen Kursbeschreibung oder Anbieterprofilseite zu entnehmen.
2. Gegenstand der Datenverarbeitung
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich zum Zweck der:
Anbahnung, Durchführung und Abwicklung von Kursverträgen
Organisation und Durchführung der Kurse (z. B. Teilnehmerlisten, Zugangsdaten)
Kommunikation mit dem Kunden
Abrechnung und Zahlungsabwicklung
Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten
3. Verarbeitete Datenkategorien
Je nach Kursangebot werden insbesondere folgende Daten verarbeitet:
Stammdaten (z. B. Name, Anschrift)
Kontaktdaten (z. B. E-Mail-Adresse, Telefonnummer)
Vertrags- und Buchungsdaten
Zahlungs- und Abrechnungsdaten
Technische Daten bei Online-Kursen (z. B. IP-Adresse, Login-Zeiten)
Die Bereitstellung dieser Daten ist für den Vertragsschluss erforderlich. Ohne diese Daten ist eine Kursbuchung nicht möglich.
4. Rechtsgrundlagen der Verarbeitung
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage von:
Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung)
Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (rechtliche Verpflichtung)
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse, z. B. IT-Sicherheit)
Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung), sofern erforderlich
5. Weitergabe von Daten an Dritte
Eine Weitergabe personenbezogener Daten erfolgt nur, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist, insbesondere an:
Zahlungsdienstleister
IT- und Hosting-Dienstleister
Kommunikations- und Videokonferenzanbieter bei Online-Kursen
Steuerberater oder Behörden im Rahmen gesetzlicher Pflichten
Eine darüber hinausgehende Weitergabe an unberechtigte Dritte erfolgt nicht.
6. Datenverarbeitung bei Online-Kursen
Bei Online- oder Hybridkursen können personenbezogene Daten über eingesetzte Videokonferenz- oder Lernplattformen verarbeitet werden.
Dabei können insbesondere Name, E-Mail-Adresse, Audio- und Videodaten sowie Chatbeiträge verarbeitet werden.
Der Anbieter achtet darauf, nur datenschutzkonforme Anbieter einzusetzen.
7. Speicherdauer
Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Erfüllung des Vertrags und gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist.
Nach Wegfall des Verarbeitungszwecks werden die Daten gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
8. Rechte der betroffenen Personen
Kunden haben jederzeit das Recht auf:
Auskunft über ihre gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO)
Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
Löschung („Recht auf Vergessenwerden“) (Art. 17 DSGVO)
Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO)
Zur Ausübung dieser Rechte kann sich der Kunde direkt an den jeweiligen Kursanbieter wenden.
9. Widerruf von Einwilligungen
Sofern die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, kann diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt hiervon unberührt.
10. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
Betroffene haben das Recht, sich bei einer zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, wenn sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.
11. Datensicherheit
Der Anbieter trifft geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um personenbezogene Daten vor Verlust, Missbrauch und unbefugtem Zugriff zu schützen.
12. Schlussbestimmungen
Diese Datenschutzvereinbarung gilt ergänzend zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Kursanbieters.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
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